ULTRATOUR 2007

spirit of adventure – Abenteuer- und Outdoor-Tage Schwabmünchen
Samstag, 19. Januar 2013, 21:59 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Kilometer weit,8000 Meter hoch

1. und 2. März 2013, Schwabmünchen

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Präsentiert von Christian Rottenegger, BR-Fernsehmoderator Michael Pause und der Augsburger Allgemeinen Zeitung: Zum Auftakt der Abenteuer- und Outdoor-Tage zeigt Christian Rottenegger am Freitag die bereits mehrfach ausgezeichnete Multivision „8000 km weit, 8000 m hoch“, anschließend die Premiere seines neuen Vortrags „Ultratour II: Bis an die Grenzen“. Am Samstag präsentiert BR-Fernsehmoderator Michael Pause die besten Bergfilme des Jahres, die Sieger der größten und wichtigsten internationalen Bergfilm-Auszeichnungen der Welt. Das gesamte Rahmenprogramm ist für Sie kostenlos, unter anderem eine Ausstellung des Alpinfotografen Jürgen Winkler und ein Schnuppertraining am Kletterturm.

Weitere Informationen:

http://www.festival-adventure.de/

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Ultratour II: Nach sechs Monaten und elf Tagen am Ziel
Sonntag, 22. Januar 2012, 14:07 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Kilometer weit,8000 Meter hoch

Christian Rottengger und Annette Kniffler haben 8941 km auf schwer bepackten Fahrrädern zurückgelegt, sich durch schier endlose Steppenlandschaften, Wüste und das menschenfeindlichste Gebiet Tibets gekämpft, um dort einen der höchsten Berge der Welt zu besteigen, den 8027 m hohen Shisha Pangma. Nun sind sie seit einigen Tagen zurück in Deutschland und arbeiten mit Hochdruck an der neuen Multivisions-Show, die schon im Frühjahr 2012 Premiere feiern soll.

2. November 2011, „Wir haben viel von dem erreicht, was wir wollten, haben Unglaubliches, Beeindruckendes, Beängstigendes und Erstaunliches gesehen. Wir mussten aber leider auch oft akzeptieren, dass es Dinge gibt, auf die wir keinen Einfluss haben“, so Rotteneggers Bilanz von einer Ultratour, die ihm in den letzten sechseinhalb Monaten alles abverlangte. In China war es die Polizei, die ihnen alle erdenklichen Hürden in den Weg stellte und ein Verbot nach dem anderen aussprach, in Tibet der Staub in der Luft, der das Weiterkommen schwer und das Radeln zur Qual machte. Als die beiden nach 90 Tagen im Sattel das Fahrerlager des Shisha Pangma auf 5000 m Höhe erreichten und im September zur Expedition starten konnten, war Rotteneggers Gesundheit von den durchgestandenen Strapazen angeschlagen. Die Medikamente schlugen kaum an. Nachdem er ungeachtet dessen das rund 6400 m hoch gelegene erste Hochlager aufgebaut hatte, wurde es zu allem Übel stürmisch am Berg und von Tag zu Tag spürbar kälter. Keine guten Voraussetzungen, um Lungenprobleme auszukurieren. Und so kam es schließlich wie befürchtet: Beim Anstieg in Richtung Gipfel wird Rottenegger von Hustenanfällen geplagt, er bekommt kaum Luft, muss schließlich die anderen allein weitergehen lassen und später vom Basislager aus zusehen, wie Hackl bei perfekten Verhältnissen am 11. Oktober um 14:03 Uhr die letzten Meter hinauf zum Gipfel klettert. „Das war für mich einer der härtesten Momente der ganzen Tour, obwohl ich mich natürlich sehr mit und für die gefreut habe, die am Gipfel standen.“ Im Nachhinein war die zweite Ultratour trotzdem ein großer Erfolg: „Wir haben absolut einzigartige Bilder mitgebracht, von der trockenen Steppe, der Wüste, vom üppigen Grün des subtropischen Regenwalds, dem ewigen Eis am Shisha Pangma …“ In Windach wartet jetzt die nächste große Herausforderung auf Rottenegger: Er muss die Unmengen Fotos und Filme innerhalb weniger Monate sichten und die Highlights aus diesem riesigen Bildreservoire zu einer Multivision zusammenstellen. „Ich will den Zuschauern in der Show natürlich vor allem die schönen, berührenden und beeindruckenden Momente näher bringen, aber die Niederlagen, Qualen und Enttäuschungen gehören eben auch dazu.“ Vortragstermine geben wir voraussichtlich ab Anfang des nächsten Jahres unter Termine bekannt.



Aktuelles von der Ultratour 2011
Sonntag, 2. Oktober 2011, 21:56 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Meter hoch

Mitte August haben Christian Rottenegger, Annette Kniffler und Michael Grünebach den ersten Teil der aktuellen Ultratour etwas vorzeitig in Kathmandu beendet – Grund war die Unmöglichkeit ein 60 Tage gültiges Visum zu bekommen. Gegen Mitte September trafen die weiteren Mitglieder des Bergteams ein und vor ca. einer Woche ist die Mannschaft im nördlichen Basislager des Shisha Pangmas. Nach fast einer Woche schlechten Wetters mit viel Schneefall und Lawinenabgängen ist die Wettersituation ab Anfang Oktober stabiler und der Aufstieg auf den 8027 hohen Shisha Pangma ist im Gange.

Alles Nachzulesen auf dem aktuellen Blog der Ultratour II.



Ultratour II: Wir versuchen es ein zweites Mal
Donnerstag, 24. März 2011, 11:22 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Kilometer weit

Weblog zur Ultratour IIFast vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Christian nach vier Monaten, nach 9320 km auf dem Rad und fünf Wochen Extrembelastung am Berg etwa 300 m vor dem Gipfel des Gasherbrum II (8037 m) umdrehen musste – wegen eines einsetzenden Schneesturms, quälend nah vor dem Ziel. Nun wollen wir es noch einmal versuchen: Am 1. April 2011 werden wir wieder mit dem Rad in Augsburg starten. Der geplante Weg führt durch Rumänien, die Ukraine, Russland, Kasachstan und China bis auf die tibetische Hochebene des Himalaja. Wir müssen die rund 12.000 Kilometer lange Strecke spätestens bis Anfang September bewältigen, denn dann beginnt das kurze Zeitfenster, das uns für die Besteigung des 8027 Meter hohen Shisha Pangma im Langtang-Himal nördlich der chinesisch-nepalesischen Grenze bleibt. Auch dieses Mal werden wir im Weblog www.ultratour2.org regelmäßig von den aktuellen Ereignissen berichten – damit alle, die Lust haben, die Tour mitverfolgen und uns so in gewisser Weise begleiten können. Außerdem wird es, wenn alles gut läuft, ab Frühjahr 2012 eine neue Multivision in einer noch besseren Qualität geben. Wie beim aktuellen Vortrag „8000 km weit, 8000 m hoch” möchten wir darin nicht nur von der Ultratour erzählen, sondern unseren Zuschauern auch die Landschaften, die Menschen und Kulturen der vielen Regionen näher bringen, die wir auf dem weiten Weg durchqueren. Um dafür Bildmaterial zu sammeln, sind wir schon seit zwei Jahren immer wieder in Asien und speziell im Himalaja unterwegs. Die ungewohnt zahlreichen Hindernisse, auf die wir dabei stießen, erinnern uns einmal mehr daran, wie viel Glück wir bei dieser Ultratour 2007 hatten und für die nächste brauchen werden. Drücken Sie uns die Daumen! Zum Weblog www.ultratour2.org



Bayerisches Fernsehen: Bilder von der Ultratour
Donnerstag, 29. November 2007, 11:13 Uhr
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„Bergauf-Bergab”, Bayerisches Fernsehen, 30. November, 17 Uhr: Nachdem wir die letzte Ski-Saison statt am Berg auf unseren Rädern verbracht haben, kamen uns die starken Schneefälle der vergangenen Wochen gerade recht. Zusammen mit Michael Pause starteten wir am Sonntag in den diesjährigen Winter. Eindrücke von dieser stürmischen Skitour in den Tannheimer Bergen und Filmsequenzen von der Ultratour 2007 sendet das Bayerische Fernsehen am kommenden Freitag im Bergsteiger-Magazin „Bergauf-Bergab“.

Wiederholungstermine:
4.12. (10.30-11 Uhr) / BR alpha
7.12. (15.45-16.15 Uhr) / BR alpha
21.12. (15.45-16.15 Uhr) / BR alpha



Gipfeltreffen in Andechs
Mittwoch, 1. August 2007, 18:52 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Kilometer weit

Zurück im kulinarischen Paradies! Nachdem am vergangenen Sonntag die letzten Mitglieder unseres Teams in der Heimat eingetroffen sind, genießen wir alle zusammen in Andechs die bayerischen Köstlichkeiten. Bei Radler und Schweinshaxen ziehen wir ein Resümee: Es wird wieder eine Ultratour geben – hoffentlich mit stabilerem Wetter. Aber sicher nicht mehr in diesem Jahr.
Momentan stecken wir mitten in der Arbeit. Das mitgebrachte Bild- und Filmmaterial muss ausgewertet, die neue Multivisions-Show zusammengestellt und ein Buch geschrieben werden.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren tollen Teamkollegen, den vielen Lesern dieses Weblogs und denen, die uns mit ihren netten Kommentaren und Glückwünschen immer wieder angespornt haben. Ganz besonderen möchten wir auch Erik Pusch danken, der diesen Weblog von Deutschland aus so perfekt gewartet hat.

Hinweis: In Kürze wird Christian Rottenegger auf seiner Website eine kleine Auswahl der Bilder der Ultratour veröffentlichen.



Rettungsaktion: Ultratour-Team bricht Expedition ab
Dienstag, 24. Juli 2007, 11:06 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Meter hoch

Die Mannschaft hat mittlerweile Skardu erreicht. Zurück in der Zivilisation, erschüttert, frustriert und unendlich müde! Zwei Tage lang haben sie auf über 6000 Metern Höhe bis zur Erschöpfung gearbeitet, um die am letzten Mittwoch verschütteten Mitglieder der Amical-Expedition aus den tödlichen Schneemassen zu befreien, den schwer verletzten Japaner Hiro zu versorgen und die Verunglückten vom zweiten hinunter ins erste Hochlager zu bringen. Als Hiro von dort am Donnerstag per Hubschrauber ausgeflogen werden konnte, fehlte ihnen schließlich nicht nur die Zeit für einen Gipfelversuch: Sie waren zu ausgepowert, von den Ereignissen zu schwer getroffen, um noch ein weiteres Mal in Richtung Todeszone aufzusteigen.
Am Freitag, drei Tage früher als geplant, brachen sie ihre Zelte im Basislager ab und ließen den Gasherbrum II hinter sich – den Achttausender, der sie dieses Jahr nicht auf seinem Gipfel haben wollte.

(nach einer Aufzeichnung von Annette Kniffler)



Weitere Infos zum Lawinenunfall am Gasherbrum II
Samstag, 21. Juli 2007, 10:38 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Meter hoch

Tageszeitungen & Journale:

Stuttgarter Bergsteiger stirbt in Lawine (Spiegel)

Lawinenunglück am Gasherbrum II (mountains2b.com)

Schwerer Lawinenunfall am G II (Alpin)

Keine Spur von Ernst Zauner (Berchtesgadener Anzeiger)

Tod am Achttausender (Stuttgarter Nachrichten)

Todesdrama im Himalaja (Münchner Merkur)

Bergsteiger stirbt in Lawine am Gasherbrum II (krone.at)

Bergdrama um diese Bayern (tz München)

Weblogs:

Berge weltweit (Deuter & Bergsporthütte)

Project Himalaya

AMICAL alpin Gasherbrum II Expedition

field touring alpine

K2climb.net



Gesamte Deuter-Mannschaft wohlbehalten
Donnerstag, 19. Juli 2007, 15:47 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Meter hoch

Alexander schreibt in seinem Weblog berge-weltweit.de, alle Mitglieder der Deuter-Expedition seien wohlauf. In unser aller Namen möchten wir den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl ausdrücken. Wir hoffen für den noch vermissten und den verletzten Bergsteiger! Detaillierte Informationen über die schwierige Bergung der Verunglückten finden Sie auf der Website des Veranstalters Amical, im GII-Weblog der amerikanischen FTA-Expedition und bei K2climb.net.



Lawine reißt Deutschen in den Tod
Donnerstag, 19. Juli 2007, 11:42 Uhr
Abgelegt unter: 8000 Meter hoch

Gestern ereignete sich am Gasherbrum II oberhalb des zweiten Hochlagers ein erschütternder Unfall: Eine Lawine erfasste das Team der deutschen Amical-Expedition und begrub vier Bergsteiger unter ihren Schneemassen. Laut Amical konnten Teilnehmer anderer Expeditionen zwei der Verunglückten bergen. Ein 40-jähriger Baden-Württemberger erlag jedoch kurz darauf seinen Verletzungen. Der 37-jährige, japanische Top-Alpinist Hiro, der nur einige Wochen zuvor den Gipfel des 8163 Meter hohen Manaslu erreicht hatte, ist ebenfalls schwer verletzt und muss per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der Leiter der Gruppe soll mit Rippenbrüchen davongekommen sein. Den vierten Verschütteten konnte das Rettungsteam noch nicht aufspüren, er bleibt vermisst.
Die Truppe von Amical wollte wie Helmut, Alexander, Tassilo, Jeff und Andi das viertägige Schönwetterfenster nutzen, obwohl am Wochenende erneut ein Meter Neuschnee gefallen war. Wenn unsere Leute ihren Zeitplan eingehalten haben, befanden sie sich am Mittwoch ebenfalls auf dem Weg vom Lager II zum Lager III. Uns liegen derzeit noch keine Informationen darüber vor, inwieweit sie an der Rettungsaktion beteiligt waren und wo sie sich derzeit aufhalten.

(nach einer Aufzeichnung von Annette Kniffler)